24STUNDENDIÄT von Achim Sam mit Prof. Dr. Michael Hamm - Revolutionär: schnell abnehmen & schlank bleiben! Der Tag, der dich verändert!

24STUNDENDIÄT von Achim Sam mit Prof. Dr. Michael Hamm - Revolutionär: schnell abnehmen & schlank bleiben! Der Tag, der dich verändert!

 

 

 

von: Achim Sam

ZS Zabert und Sandmann, 2016

ISBN: 9783898836029

Sprache: Deutsch

244 Seiten, Download: 24118 KB

 
Format:  EPUB, auch als Online-Lesen

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24STUNDENDIÄT von Achim Sam mit Prof. Dr. Michael Hamm - Revolutionär: schnell abnehmen & schlank bleiben! Der Tag, der dich verändert!



Das Drama meiner frühen Jahre


Ich fühle mich wohl in meinem Körper, fit, beweglich, belastbar. Ich bin ganz gut in Form und erlebe meinen Alltag meist völlig unbeschwert. Eine Erleichterung. Denn es gab Zeiten, da habe ich wirklich keine gute Figur abgegeben. Ich fühlte mich eher wie eine wandelnde Problemzone. Ja, ich war mal dick. Und mit dick meine ich jetzt nicht nur Babyspeck – ich war (zumindest) so dick, dass ich deswegen in der Schule jahrelang gehänselt wurde. In den Sportstunden wurde ich oft als Letzter in eine Mannschaft gewählt – und beim 1000-Meter-Lauf schaffte ich oft nur 500 am Stück. Peinlich. Und dass immer andere Jungs genau jene Mädels abbekamen, in die ich mich verschossen hatte – naja, das war nicht gerade förderlich für mein Selbstbewusstsein. Ich weiß also ganz genau, wie sehr man unter Gewichtsproblemen leiden kann.

Mit 14 war ich ein echter Moppel


Nein, an diese Zeiten denke ich nicht wirklich gerne zurück. Es ist kein Zufall, dass kaum Fotos von damals existieren. Dafür habe ich bewusst und unbewusst schon gesorgt. Meine Eltern (mittleres Bild) brauchten ziemliche Überredungskünste, wenn sie mich mal knipsen wollten. Zwei der wenigen Dokumente aus dieser Zeit (links und weiter unten) zeigen mich noch am Anfang meiner Moppel-Karriere. Mit 14 wog ich schließlich genauso viel wie mein Vater. Man muss dazu wissen, dass ich aus einer soliden Metzgerfamilie stamme, ich bin quasi mit »Wurst und Fleisch satt« aufgewachsen. Und da reden wir jetzt nicht von fettarmer Ware. Nicht, dass wir uns missverstehen, ich mag Fleisch und Wurst bis heute. Sehr sogar, allerdings in wohldosierten Mengen.

Doch zu meiner Schulzeit haben die Mitschüler meinen Wursthunger in der Währung »LKW« gemessen. Zwei LKW in der großen Pause – das stand für zwei Leberkäswecken. Und meine sportliche Betätigung? Die einzige des Tages war der Sprint von der Schule an den Mittagstisch, besonders, wenn es Apfelpfannkuchen von Oma gab. Klar, meine Eltern haben mich – wie es sich gehört – im örtlichen Fußballverein, dem Turnverein Großwallstadt, angemeldet. Aber ich war mehr Maskottchen als Mitspieler. Meist hockte ich im Clubheim bei einer doppelten Portion Pommes rotweiß – was mir eindeutig besser schmeckte als der Ballsport.

Wie ich in acht Wochen 20 Kilo loswurde


Schließlich suchte ich mir eine neue Sportart, bei der ich mir nicht selber lächerlich vorkam und die mir dabei helfen sollte, endlich abzunehmen. Aber natürlich wollte ich auch nicht auf mein gewohntes Mahlzeitenpensum verzichten müssen – schließlich stand schon damals fest: Gutes Essen wurde mir ja quasi mit in die Wiege gelegt. Also eine klassische Leidenschaft, die Leiden schafft. Und weil mich Räder irgendwie schon immer faszinierten, kaufte ich mir mein erstes Mountainbike. Stolz auf das neue Gefährt, ging ich jeden Samstag mit meinem Onkel Stephan auf große Tour. Auf dem Sattel fühlte ich mich leicht, und es beflügelte mich, durch die Wälder des Spessarts zu strampeln, manch­mal bis zu sechs Stunden lang.

Und tatsächlich: Es tat sich wirklich was. Woche für Woche blieb Kilo um Kilo auf der Strecke. Und das Schönste: Ich begann, mich zum ersten Mal in meinem Körper wohlzufühlen.

Das Rad-Virus hatte mich voll erwischt, und ich bewegte mich sukzessive in die Situation hinein, eine Sportart intensiv zu betreiben, die mir das fehlende Selbstvertrauen schenkte, mich fitter machte und aus meinem Waschbärbauch ein Waschbrett modellierte. Innerhalb von nur acht Wochen speckte ich 20 Kilo ab und wurde sogar hessischer Landesmeister in der Jugendklasse – ein emotionales Highlight, dass mich nachhaltig prägte.

Nach der Mittleren Reife habe ich eine Metzgerlehre begonnen. Warum ausgerechnet Metzger? Das hatte natürlich mit meiner Familienhistorie zu tun, noch mehr aber damit, dass ich unbedingt Radprofi werden wollte. Deshalb entschied ich mich für einen Job, der morgens früh begann und auch früh am Nachmittag endete – der also Zeit fürs Training ließ.

Das erste Lehrjahr absolvierte ich in einem echten »Sklavenladen«. Morgens um vier Uhr antreten. Und, anders als erhofft, dauerte die Schufterei bis 17 Uhr – und später. Mir blieb also nichts anderes übrig, als nachts um drei Uhr aufs Fahrrad zu steigen und mit Stirnlampe zur Arbeit zu fahren. Bei Wind und Wetter, denn Busse fuhren um diese Uhrzeit nicht, und einen Führerschein hatte ich noch nicht.

Radfahren – meine Droge


In der Phase ging es mit meiner Radkarriere steil bergab – ich war nur am Buckeln. Zeit zur Regeneration? Null. Ich musste auch am Wochenende ran. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu trainieren – vor lauter Frust blieb ich einfach im Bett liegen. Schließlich hatte mein Vater ein Einsehen und holte mich in seinen Betrieb. Aber als Chef- und Innungsmeister-Sohn wurde ich natürlich nicht in Watte gepackt. Mein Alltag: sechs Stunden Ausbeinen und Wurstmachen und dann bis zu sechs Stunden rauf aufs Rennrad – manchmal fiel mir beim Abendessen vor Erschöpfung der Kopf in die Spaghetti. Aber immerhin hatte ich genug Zeit fürs Training und war wieder motiviert. Ich wurde in den hessischen Landeskader berufen und bin sogar einige Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft gefahren. Doping? Diese Frage stellt sich heute ja leider reflexartig, wenn’s um den Radsport geht. Ja, ich erlebte Radfahren tatsächlich als eine Art Droge. Weil ich jetzt so viel essen konnte, wie ich wollte – und trotzdem schlanker wurde und mich rundum besser fühlte. Es kam natürlich vor, dass vor einer Meisterschaft mal zwei, drei Kilo zu viel auf den Rippen waren. Dann legte ich einfach eine zusätzliche Trainingseinheit ein und reduzierte Kuchen, Schokolade & Co. – und zack, war der Zeiger auf der Waage wieder im grünen Bereich.

Als Radrennfahrer war ich zwar gut, aber doch nicht gut genug für eine Profikarriere. Also beschloss ich zu studieren, absolvierte das Fachabitur und schrieb mich an der Universität Hamburg für den Studiengang Ökotrophologie ein, also Ernährungswissenschaften. Alles lief bestens. Nur: Leider haben Fettzellen ein langes Gedächtnis. Mein hanseatisches Studentenleben war eher bewegungsarm, aber mein Essverhalten blieb genauso wie damals, zu meiner aktiven Zeit. Prompt waren wieder fünf Kilo drauf. Schleichend wurden es 20 Kilo, bis ich sogar satte 30 Kilo über meinem alten Wettkampfgewicht (68 Kilo) lag. Aber ich wollte keine neue Dicktatur mehr erleben.

Das Thema der Semesterarbeit: Crash-Diäten


Während des Studiums fand ich keine Zeit für stundenlangen Ausdauersport. Ich fragte mich: Mit welchem Training und mit welcher Ernährung habe ich damals als Rennfahrer am meisten Gewicht verloren? Es waren die kurzen, sehr intensiven Phasen, gekoppelt mit einer Zuckereinschränkung. Diese schlichte Erkenntnis machte ich zum Thema einer Semesterarbeit: Crash-Diäten und Fasten – und wie man diese Methoden optimieren muss, damit sie langfristig zum Erfolg führen. Meine These und meine Überzeugung: Es muss doch möglich sein, die Fettreserven des Körpers mit einem Intensivprogramm schnell und effektiv anzuzapfen und gleichzeitig die Muskeln zu schonen.

Ein Versuchskaninchen war schnell gefunden: ich. Meinen Selbstversuch startete ich mit einer abendlichen Trainingseinheit: Laufen, einmal um die Alster (etwa 7,5 Kilometer), zwischendurch Tempospitzen – ich ging für jeweils ein bis zwei Minuten bis an meine Leistungsgrenze. Danach war ich völlig platt. Ich hatte aber die schnell verfügbare Energie meines Körpers, die Kohlenhydrate, erfolgreich verbrannt.

Mein Mentor: Prof. Dr. Michael Hamm


Jetzt galt es, laut meiner These, weitgehend auf Zucker zu verzichten, aber dem Organismus genau so viel Eiweiß zur Verfügung zu stellen, dass er nicht sein eigenes Eiweiß als Energiequelle abbaut – also die Muskeln verschont. So wollte ich den Körper auf maximale Fettverbrennung trimmen. Anderntags gab es auch keinen Kohlenhydrate-Nachschub (Brot, Kuchen, Süßkram) – um den Fettstoffwechsel nicht zu blockieren. Aber ich aß weiterhin eiweißreiche Mahlzeiten (Fisch, Milchprodukte). Und siehe da: Nach zwei Tagen hammerhartem Spezialprogramm war ich unglaubliche vier Kilo leichter!

Dies berichtete ich meinem damaligen Dozenten und wissenschaftlichen Mentor Prof. Dr. Michael Hamm (Foto), der sich seit 30 Jahren intensiv mit dem Thema Sporternährung und Gewichtsreduktion beschäftigt, zahlreiche Bücher darüber geschrieben hat und einer der führenden Experten auf diesem Gebiet ist.

Die wissenschaftliche Basis


Professor Hamm war zunächst skeptisch und äußerte seine allgemeinen Bedenken gegenüber Crash-Diäten und den damit verbundenen Nachteilen in Bezug auf die Körperzusammensetzung (nur geringer Fettabbau) und das Risiko des gefürchteten Jo-Jo-Effekts. Doch ich konnte ihn mit guten Argumenten überzeugen, und wir begannen gemeinsam, aus dem Diät-Ansatz ein ganzheitliches und nachhaltiges Reduktions-Konzept zu entwickeln. Zusätzlich legte Professor Hamm Wert auf eine fachkundige und verlässliche Einschätzung eines anerkannten Sportmediziners. Und so ließen wir das...

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