NLP Praxis - Neurolinguistisches Programmieren - die besten Techniken und Übungen für die optimale Kommunikation

NLP Praxis - Neurolinguistisches Programmieren - die besten Techniken und Übungen für die optimale Kommunikation

 

 

 

von: Ronald Schweppe, Aljoscha Long

Südwest, 2011

ISBN: 9783641035648

Sprache: Deutsch

160 Seiten, Download: 827 KB

 
Format:  EPUB, auch als Online-Lesen

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NLP Praxis - Neurolinguistisches Programmieren - die besten Techniken und Übungen für die optimale Kommunikation



Gewohnheiten verändern (S. 74-75)

Eingefahrene Gleise – lieb und lästig

Eine Gewohnheit ist etwas, über das wir nicht mehr nachdenken und das uns deshalb auch keine bewusste Anstrengung kostet. Wenn wir uns daran gewöhnt haben, gesund und maßvoll zu essen und das Essen dabei zu genießen, wenn wir uns daran gewöhnt haben, uns ausreichend zu bewegen und dabei unser Körpergefühl verbessern, so sind diese Gewohnheiten wohl kaum lästig. Das Bilden von Gewohnheiten ist eine sehr effektive Strategie unseres Unterbewusstseins, um uns die Arbeit zu erleichtern. Aber natürlich sehen wir nur zu oft, dass Gewohnheiten lästig sind: nämlich dann, wenn wir versuchen, schlechte Gewohnheiten, wie beispielsweise das Rauchen, loszuwerden.

Ein Kreis hat kein Ende

Gewohnheiten sind ein selbstverstärkender Mechanismus – ein Teufelskreis bei schlechten, ein »Engelskreis« bei guten Gewohnheiten. Zum Frühstück einen Kaffee zu trinken, ist an sich weder gut noch schlecht. Wird es zur Gewohnheit, passiert nichts, solange Kaffee zur Verfügung steht. Wenn aber dann einmal der Kaffee fehlt, zeigt sich die Macht der Gewohnheit: Je länger die Gewohnheit besteht, desto stärker wird der Mangel empfunden.

Das Gefühl, dass etwas fehlt, ist natürlich nicht angenehm. Vielleicht führt es zu schlechter Laune oder gar zu dem Gefühl, dass der ganze Tag verdorben ist. Und die Gewohnheit wird bekräftigt: Es ist ja wohl sinnvoll, morgens unbedingt einen Kaffee zu trinken, weil sonst der Tag verdorben ist! Gewohnheiten zu verändern, scheint also auf den ersten Blick gar nicht so einfach. Wie wir es schon bei den Ängsten gesehen haben, vermögen die Vernunft und die Willenskraft nicht viel, um Mechanismen, die über das Unterbewusste wirken, zu verändern.

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