Kvarner-Bucht Reiseführer Michael Müller Verlag - Zentralkroatien, Zagreb

Kvarner-Bucht Reiseführer Michael Müller Verlag - Zentralkroatien, Zagreb

von: Lore Marr-Bieger

Michael Müller Verlag, 2018

ISBN: 9783899530469

Sprache: Deutsch

456 Seiten, Download: 63802 KB

 
Format:  EPUB, auch als Online-Lesen

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Kvarner-Bucht Reiseführer Michael Müller Verlag - Zentralkroatien, Zagreb



Die Vorschau
Kaffeehauskultur, Gründerzeitpaläste, Museen - Zagreb
Die Hauptstadt Kroatiens liegt durch das ausgebaute Autobahnnetz nicht mehr abseits, sondern ist Mittelpunkt und Drehscheibe des Landes. Zagreb bietet eine Fülle an sehenswerten Museen und Galerien, hat eine ausgeprägte Musik- und Kunstszene und ist eingehüllt in unzählige Parks, durch die man gemütlich schlendern kann. Zagrebs Altstadt ist klein und überschaubar, die Laufwege zu den Sehenswürdigkeiten sind relativ kurz, zudem rattert die Straßenbahn fast rund um die Uhr durch die Straßen und bringt Nachtschwärmer, für die es zahllose Clubs und Bars gibt, bequem und preiswert zu ihrer Unterkunft.
Städte, Burgen und Paläste - Küste und Landesinneres
Die Opatija Riviera lockt seit dem 19. Jh. mit prachtvollen Seebädern, mildem Klima, subtropischer Vegetation und dem hoch aufragenden Učka-Gebirge im Hintergrund. Die quirlige Handelsmetropole Rijeka prunkt mit Architektur des italienischen „Novecento“ und sehenswerten Museen - die Großstadt ist Ausgangspunkt für die Schiffsreise gen Süden. Entlang des Vinodol-Küstengebirges werben Touristen- und Badeorte wie Crikvenica und Novi Vinodolski mit buntem Sport- und Unterhaltungsprogramm. Weiter südlich, zu Füßen des Velebit-Gebirges, wird es ruhiger, die Küste steiler. Das mittelalterliche Senj mit seiner trutzigen Festung Nehaj liegt am Weg, am Südende Starigrad Paklenica, bekannt durch den Nationalpark und das gute Klettergebiet. Große Burgen und wehrhafte Anlagen finden sich auch in der Region um Zagreb, der Zagorje, und in Richtung ungarischer Grenze - imposante Bastionen wie Veliki Tabor oder Čakovec, die zur Türkenabwehr und Grenzsicherung errichtet wurden. Auch Märchenschlösser wie Trakošcan oder schmucke Städtchen wie Varaždin und Samobor finden sich hier. Karlovac wurde ebenso wehrhaft und sogar in Sternform errichtet, in der Umgebung warten weitere trutzige alte Burgen wie in Ozalj oder in Sisak, aber auch Slunj, eine Idylle mit herrlichen Wasserfällen. Naive Kunst weltbekannter Künstler findet man in Koprivnica und Hlebine. Auch Bjelovar ist ein nettes Städtchen.
Üppiges Grün und Mondlandschaft - die Inselwelt
Von Ferne wirken die Kvarner-Inseln wie Mondlandschaften: karstige Bleiche im Adriablau, im Innern von würzig duftender Macchia, teilweise von Wald und Feldern bedeckt. Obwohl in der Kvarner-Bucht die viel besuchten „Inselriesen“ liegen, beschränkt sich der Tourismus auf wenige Orte, sodass die Landschaft bisher weitgehend unberührt blieb.
Die Insel Krk ist mit 16.500 Bewohnern und 410 km2 Fläche die größte der Kvarner-Inseln, zugleich die größte des Adriatischen Meeres. Eine Brücke verbindet sie mit dem Festland. Karstig-kahl und üppig-grün ist Krk, mit Hotels, Campingplätzen, Sportangeboten und Jachthäfen und dem Flughafen touristisch sehr gut erschlossen. Touristenzentren sind Krk, Punat, Baška, Njivice und Malinska. Auch Wanderer und Mountainbiker finden auf der bergigen Insel ihr Revier.
Die Insel Cres, zweitgrößte Insel der Kvarner-Gruppe, erstreckt sich auf über 407 km², steinig und würzig duftend. Nur 3300 Menschen leben auf der eher provinziellen Insel mit den Städten Cres und Osor als Zentren. Eine gut ausgebaute Straße verbindet die kleinen Ortschaften und schön gelegenen Campingplätze. Hotels gibt es kaum, dafür viele Privatunterkünfte. Auch hier locken schöne Wander- und Mountainbiketouren.
Steinmäuerchen durchziehen die Insel Pag, eine bleiche und karstige Schönheit auf 285 km2 mit rund 8450 Bewohnern, im Süden durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. An ihrer zergliederten Küste reihen sich unzählige Badebuchten, schön gelegene Campingplätze, Hotels, Pensionen. Jugendlichen ist die Pager Bucht mit ihren Beachpartys ein Begriff. Doch es gibt noch etliche stille Winkel, wo man hausgemachten Schafskäse oder gedörrte Feigen genießen kann. Zentren sind die Orte Pag, Novalja und Povljana.
Grün und mit 8500 Einwohnern auf nur 94 km2 relativ dicht besiedelt ist die Insel Rab, die über 125 Jahre Tourismusgeschichte feiert. Gut ausgestattete Hotels und Pensionen, Campingplätze, Jachthäfen, ein großes Kulturangebot, das Museumsstädtchen Rab und vor allem die Sandstrände sind Anziehungskraft genug, um die Insel in der Hochsaison aus den Fugen geraten zu lassen. Das Klima ist sehr mild und sonnenreich, ein gutes Erholungsziel also auch für die Nachsaison und den Winter. Sportlich Aktive finden ein 180 km langes präpariertes Wegenetz zum Mountainbiken und Wandern.
Die üppig bewachsene, 75 km2 große Insel Lošinj ist Zuhause für über 8000 Menschen. Das milde Klima machte die Insel schon Anfang des 20. Jh. zu einer beliebten Kurregion und vielleicht fand man seinen „Schatten“ in einer der prachtvollen Seefahrer-Villen, die bis heute an die Blütezeit der Lošinjer Segelschifffahrt erinnern. Hotels, Pensionen und Campingplätze gibt es in Fülle und aussichtsreiche Berge, die zur Erkundung locken. Lošinj ist aber auch ein guter Ausgangspunkt für Bootsausflüge zu vielen vorgelagerten Inseln:
Die autofreien kleinen Kvarner-Inseln laden zu Kurztrips, aber mit Pensionen und Restaurants auch zu beschaulichen Urlaubstagen ein. Unije bietet sich für Wanderungen zu entlegenen, auch sandigen Badebuchten an. Susak lockt mit Sandstrand und kräftigem Inselwein. Ebenso lebhaft ist es an den Stränden von Ilovik, vor allem auch bei Bootsbesitzern beliebt durch den windgeschützten Kanal.
Berge, Flüsse, Wasserfälle - Natur- und Nationalparks
Schützend steht der Naturpark Učka mit seinen 1400 m hohen Bergen hinter der Opatija Riviera - bestes Gebiet für Wanderer, konditionierte Mountainbiker und Paraglider.
Unbekannter, bei Wanderern jedoch sehr beliebt, ist der bis zu 1500 m hohe Nationalpark Risnjak. Nur eine Autostunde von Rijeka entfernt, zählt er zu den unberührtesten und waldreichsten Gebieten Kroatiens.
Ebenfalls fast nur von Einheimischen besucht wird der dicht bewaldete Naturpark Medvednica, der sich oberhalb der Hauptstadt erhebt und zum Wandern und vor allem konditionierte Mountainbiker lockt. Auch im nahen, westlich der Hauptstadt gelegenen Naturpark Samobor-Žumberak, einer weinreichen, hügeligen und von schönen Wäldern überzogenen Landschaft, findet man meist nur Zagreber. Nur Storchenliebhabern bekannt ist der Naturpark Lonjsko polje, südlich von Sisak entlang der Sava gelegen, der zu den größten mitteleuropäischen Schwemmgebieten zählt. Im nördlichsten kroatischen Dreieck, in der Međimurje, liegt der von Flussauen geprägte Regionalpark Mura-Drava. Weinliebhaber kennen vielleicht die Berge um Kalnik oder die Moslavačka gora um Kutina, ebenfalls Naturschutzgebiete, wo u. a. autochthone Weine wachsen.
Bekannter ist der bereits in Slawonien liegende Natur- und Geopark Papuk - vor allem bei Weintrinkern - in der hügeligen Landschaft wachsen die landesweit beliebten Weißweine Graševina.
Weltbekannt hingegen und zum Weltkulturerbe erklärt ist der Nationalpark Plitvicer Seen, der mit seinen durch Wasserfälle verbundenen 16 Seen auf rund 30.000 ha ein unvergessliches Naturerlebnis bietet!
Auch der Naturpark Velebit, ein sich knapp 150 km entlang der Küste erstreckendes und imposant erhebendes Gebirge, ist ein Erlebnis. Gleich zwei Nationalparks sind hier zu finden: Der Nationalpark Nord-Velebit, der Wandertouren mit herrlicher Weitsicht inmitten einer vielfältigen Fauna und Flora bietet, zudem auf der Velebit-Westseite das Bärenrefugium bei Kuterevo, wo man hautnah Braunbären erleben kann. Fast am Südrand des Velebit wartet der Nationalpark Paklenica. Neben herausfordernden Klettertouren im Felsmassiv kann man eindrucksvolle Wanderungen durch Karstschluchten unternehmen - einst imposante Winnetou-Filmkulissen. Ebenfalls filmerprobt sind der türkis leuchtende Canyon Zrmanja und die nahen, landesweit größten Grotten bei Gračac, die Cerovačke pećine, die noch im Naturpark liegen.
Fels, Kies und Sand - unendliche Badebuchten
Die Kvarner-Festlandsküste und vor allem die Küsten der vielen Inseln locken mit glasklarem, türkis schimmerndem Meer zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. An Touristenorten warten meist gepflegte...

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