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Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen - Ein Leben in Briefen
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Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen - Ein Leben in Briefen
von: Victor Klemperer
Aufbau Verlag, 2017
ISBN: 9783841212917
592 Seiten, Download: 9769 KB
 
Format: EPUB
geeignet für: geeignet für alle DRM-fähigen eReader PC, MAC, Laptop Apple iPod touch, iPhone und Android Smartphones Online-Lesen Apple iPad, Android Tablet PC's

Typ: A (einfacher Zugriff)

 

 
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Kurzinformation

Erstmalig: Victor Klemperers Leben in unveröffentlichten Briefen. Er wurde postum weltberühmt durch seine Notizen über die Nazizeit. Doch zugleich war Klemperer - als Literat, Lehrender und Krisenreporter - unermüdlich bestrebt, auf die Gesellschaft einzuwirken, und verteidigte dies beharrlich in seinen Briefen: Zeugnisse eines mutigen Mannes, der die Hoffnung nie aufgab. Wurde er als Junge von seinen älteren Brüdern mit drastischen Mitteln dazu erzogen, nicht jüdisch, sondern deutscher als deutsch zu sein - sie steckten ihn in einen orthopädischen Galgen, um ihm die »Haltungsschäden« auszutreiben -, musste er sich später gegenüber dem 1936 nach Amerika emigrierten Bruder rechtfertigen, weiter Deutscher sein zu wollen. Der aus dem aufgeklärten Bildungsbürgertum stammende Klemperer war überzeugt, dass persönliches Engagement unerlässlich ist, um die Demokratie zu erhalten. Es erweist sich gerade an ihm, wie elementar wichtig eine solche Haltung nicht nur für den Einzelnen, sondern für das Überleben einer humanen Gesellschaft ist. Ergreifend, erhellend, inspirierend - und ein Lesegenuss. Briefwechsel mit Lion und Marta Feuchtwanger, Stephan Hermlin, F. C. Weiskopf, mit seinen Verlegern, Verwandten, Widersachern, Schicksalsgefährten u. v. a.

Victor Klemperer wurde 1881 in Landsberg/Warthe als achtes Kind eines Rabbiners geboren. 1890 übersiedelte die Familie nach Berlin, wo der Vater zweiter Prediger einer Reformgemeinde wurde. Nach dem Besuch verschiedener Gymnasien, unterbrochen durch eine Kaufmannslehre, studierte Klemperer von 1902 bis 1905 Philosophie, Romanistik und Germanistik in München, Genf, Paris, Berlin. Bis er 1912 das Studium in München wieder aufnahm, lebte er in Berlin als Journalist und Schriftsteller. 1912 konvertierte er zum Protestantismus. 1913 Promotion, 1914 bei Karl Vossler Habilitation. 1914/15 Lektor an der Universität Neapel. Hier entstand eine zweibändige Montesquieu-Studie. Als Kriegsfreiwilliger zunächst an der Front, dann als Zensor im Buchprüfungsamt in Kowno und Leipzig. 1919 o. a. Professor an der Universität München. 1920 erhielt er ein Lehramt für Romanistik an der Technischen Hochschule in Dresden, aus dem er 1935 wegen seiner jüdischen Herkunft entlassen wurde. 1938 begann Klemperer mit der Niederschrift seiner Lebensgeschichte 'Curriculum vitae'. 1940 Zwangseinweisung in ein Dresdener Judenhaus. Nach seiner Flucht aus Dresden im Februar 1945 kehrte Klemperer im Juni aus Bayern nach Dresden zurück. Im November wurde er zum o. Professor an der Technischen Universität Dresden ernannt. Eintritt in die KPD. 1947 erschien seine Sprach-Analyse des Dritten Reiches, 'LTI' (Lingua Tertii Imperii), im Aufbau-Verlag. Von 1947 bis 1960 lehrte Klemperer an den Universitäten Greifswald, Halle und Berlin. 1950 Abgeordneter des Kulturbundes in der Volkskammer der DDR. 1952 Nationalpreis III. Klasse. 1953 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Victor Klemperer starb 1960 in Dresden. Geschwister-Scholl-Preis 1995. Weitere Veröffentlichungen u.a.: 'Moderne Französische Prosa' (1923); 'Die französische Literatur von Napoleon bis zur Gegenwart', 4 Bände (1925-1931); 'Pierre Corneille' (1933); 'Geschichte der französischen Literatur im 18. Jahrhundert' (Band 1 1954, Band 2 1966). Aus dem Nachlaß: 'Curriculum vitae' (1989), 'Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten. Tagebücher 1933-1945' (1995), 'Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum. Tagebücher 1918-1932' (1996),'So sitze ich denn zwischen allen Stühlen. Tagebücher 1945-1959' (1999) und 'Man möchte immer weinen und lachen in einem. Revolutionstagebuch 1919' (2015).



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