Sexuelle Gewalt gegen Frauen: Was Männer davor schützt, zu Tätern zu werden

Sexuelle Gewalt gegen Frauen: Was Männer davor schützt, zu Tätern zu werden

von: Susanne Kade

Verlag für Wissenschaft und Forschung, 2002

ISBN: 9783897003354

Sprache: Deutsch

344 Seiten, Download: 2510 KB

 
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Sexuelle Gewalt gegen Frauen: Was Männer davor schützt, zu Tätern zu werden



  INHALTSVERZEICHNIS 7  
  EINLEITUNG 12  
  TEIL I DER BLICK AUF DEN KONTEXT: THEORETISCHEN UND METHODISCHEN 18  
     1. Männerforschung 20  
        1.1 Entwicklungslinien der Männerforschung 20  
           Feministischer Blick auf Männer 20  
           Männer erforschen Männer 21  
           Frauen erforschen Männer 23  
        1.2 Männerforschung in dieser Arbeit 24  
     2. Qualitative Forschung 26  
        2.1 Theoretische Positionen im Feld qualitativer Forschung 27  
           Symbolischer Interaktionismus und „Forschungsprogramm Subjektive Theorie“ 27  
           Ethnomethodologie 28  
           Strukturalistische Modelle 29  
           Texte als Wirklichkeitskonstruktion 30  
        2.2 Geltungsbegründung qualitativer Forschung 31  
        2.3 Zusammenfassung und Konsequenzen für die eigene Arbeit 35  
  TEIL II DER BLICK AUF SEXUELLE GEWALTTÄTER 38  
     1. Der Begriff der sexuellen Gewalt 40  
        Gewalt 40  
        Sexuelle Gewalt 41  
     2. Epidemiologie sexueller Gewalthandlungen 44  
        2.1 Zwei ausgewählte Erhebungsinstrumente zur Erfassung von Täterschaft 44  
        2.2 Epidemiologische Befunde 47  
           Diskrepanzen zwischen den Angaben weiblicher und männlicher Befragter 49  
           Männliche Bereitschaft zu sexueller Gewalt 51  
           Epidemiologie sexueller Gewalt und sexueller Gewaltbereitschaft in Deutschland 51  
        2.3 Eine eigene Untersuchung zur Prävalenz von Täterschaft 54  
           2.3.1 Beschreibung der Untersuchung 54  
           2.3.2 Ergebnisse 55  
           2.3.3 Diskussion 57  
     3. Ätiologiemodelle sexueller Gewalt gegen Frauen 58  
        3.1 Klassische Vorstellungen: Triebtheoretische und biologische Erklärungsansätze 58  
           3.1.1 Psychoanalytische Diskurse zur Ätiologie sexueller Gewalt 58  
           3.1.2 Biologische Erklärungsansätze sexueller Gewalt 61  
           3.1.3 Kritische Anmerkungen zu den triebtheoretischen und biologischen Erklärungsansätzen 65  
        3.2 Sexuelle Gewalt aus lernpsychologischer Sicht 71  
           3.2.1 Ein knapper Einblick in die lernpsychologische Perspektive 71  
           3.2.2 Sexuelle Gewalt unter lernpsychologischer Perspektive 73  
           Fazit 75  
        3.3 Die feministische Position 76  
           3.3.1 Überblick über die feministische Position 76  
           3.3.2 Bewertung der feministischen Position 78  
        3.4 Multifaktorielle Modelle 85  
           3.4.1 Die Theorien-Synthese von ELLIS 85  
           3.4.2 Das Ätiologiemodell von MARSHALL & BARBAREE 87  
           3.4.3 Das „Modell der vier Voraussetzungen“ 87  
           3.4.4 Das Drei-Perspektiven-Modell von BROCKHAUS & KOLSHORN 88  
     4. Risikofaktoren für Täterschaft 91  
        4.1 Demographische Merkmale 92  
        4.2 Persönlichkeitsfaktoren 94  
           4.2.1 Psychopathologische Merkmale 94  
           4.2.2 Verhaltensbereitschaften 94  
           4.2.3 Einstellungen 99  
        4.3 Biographische Faktoren 102  
        4.4 Zusammenfassung: Risikofaktoren für Täterschaft 104  
  TEIL III DER BLICK AUF "SEXUELL GEWALTLOSE" MÄNNER 106  
     1. Blickwechsel: Einführung und Begriffsklärung 108  
        Zum Begriff der „sexuellen Gewaltlosigkeit“ 109  
        Protektive Faktoren 111  
     2. Protektive Faktoren: Zum Wissensstand 112  
        Ableitung protektiver Faktoren aus Risikofaktoren 112  
        Protektive Faktoren aus theoretischer Sicht 112  
        Protektive Faktoren auf gesellschaftlicher Ebene 113  
        Die Studie von HEILIGER & ENGELFRIED 113  
        Die Studie von MANTELL 115  
        Fazit 116  
     3. Eine Vorstudie und ihre Implikationen für die Hauptstudie 117  
        3.1 Beschreibung und Aufbau der Vorstudie 117  
           Das Interview 117  
           Die Interviewpartner 119  
        3.2 Erste Anhaltspunkte für protektive Faktoren 119  
           3.2.1 Das Auswertungsvorgehen 119  
           3.2.2 Das Ausmaß der Vergewaltigungsmythenakzeptanz 123  
           3.2.3 Der Vergewaltigungsbegriff 124  
           3.2.4 Protektive Faktoren aus Sicht der mythenablehnenden Teilnehmer 125  
           3.2.5 Protektive Faktoren – der Vergleich mit mythengläubigen Probanden 131  
        3.3 Implikationen für die Hauptstudie 135  
     4. Auf der Suche nach „sexuell gewaltlosen“ Männern – Das Selektionsvorgehen in der Hauptstudie 137  
        4.1 Beschreibung des Fragebogens 137  
        4.2 Ergebnisse der Fragebogenuntersuchung 138  
           Sexuelle Gewalt fördernde Einstellungen 138  
           Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt und Einstellung zu Prävention 139  
           Relevante Entwicklungsbereiche für die Einstellungen zu sexueller Gewalt 140  
        4.3 Die Selektion von Interviewpartnern 142  
           Der gewichtete Mittelwert 142  
           Die Interviewpartner 143  
           Selbstkritische Anmerkung 143  
     5. Beschreibung der Hauptstudie und des Auswertungsvorgehens 144  
        5.1 Ziele, Fragestellungen und Durchführungsbedingungen der Studie 144  
           Durchführungsbedingungen 145  
        5.2 Interviewleitfaden und Interviewteilnehmer 146  
           Der Interviewleitfaden 146  
           Interviewteilnehmer 148  
        5.3 Die Auswertung 149  
           Zu 1. Bestimmung der Analyseeinheiten 151  
           Zu 2. (Theoriegeleitete) Festlegung der inhaltlichen Hauptkategorien 151  
           zu 3. Zusammenstellung des Kategoriensystems 152  
           zu 4. Formulierung von Definitionen, Ankerbeispielen, Kodierregeln zu einzelnen Kategorien 152  
           zu 5. Materialdurchlauf und zu 6. Überarbeitung und gegebenenfalls Revision des Kategoriensystems 154  
           zu 7. Ergebnisaufbereitung 156  
        5.4 Die Nachinterviews 157  
     6. Ergebnisse: Auf der Suche nach protektiven Faktoren 158  
        6.1 Die Einstellungsperspektive 158  
           6.1.1 Definition „sexueller Gewalt“ (Kategorie: A1 bis A3) 158  
           6.1.2 Unterschiede zu Tätern: Ätiologiekonzepte der Teilnehmer über sexuelle Gewalt ( Kategorie D11 bis D18 159  
           6.1.3 Machtbegriff und Einstellung zur „Machthypothese“ 161  
           6.1.4 Die Einstellungsperspektive – Abschlußbemerkungen 163  
        6.2 Die Selbstwahrnehmungsperspektive 164  
           6.2.1 Begründungen für „sexuelle Gewaltlosigkeit“ (Kategorie D2) 164  
           6.2.2 Macht- und Ohnmachtserleben (Kategorie O2) 168  
           6.2.3 Macht- und Ohnmachtsfelder (Kategorie O5) 169  
           6.2.4 Zusammenfassung: Die Selbstwahrnehmungsperspektive 171  
        6.3 Die Handlungsperspektive 173  
           6.3.1 Situationsschilderungen „sexueller Gewaltlosigkeit“ (Kategorie D4) 173  
           6.3.2 Umgang mit Ohnmachtserfahrungen (Kategorie O4) 174  
           6.3.3 Umgang mit sexueller Gewalt (Kategorie C1 bis C5) 176  
           6.3.4 Zusammenfassung: Die Handlungsperspektive 177  
        6.4 Die biographische Perspektive 177  
           6.4.1 Erstgenannte Entwicklungseinflüsse (Kategorie N2) 178  
           6.4.2 Entwicklungseinflüsse durch das Elternhaus (Kategorie E1 bis E7) 180  
        6.5 Diskussion der Ergebnisse und Ableitung von Arbeitsthesen 202  
           6.5.1 Thesen im Hinblick auf die Einstellungen „sexuell gewaltloser“ Männer 202  
           6.5.2 Thesen im Hinblick auf die Selbstwahrnehmung „sexuell gewaltloser“ Männer 203  
           6.5.3 Thesen im Hinblick auf das Verhalten „sexuell gewaltloser“ Männer 206  
           6.5.4 Thesen im Hinblick auf biographische Bedingungen „sexuell gewaltloser“ Männer 207  
           6.5.5 Unklarheiten 209  
     7. Die Nachinterviews 212  
        7.1 Ziel, Aufbau und Auswertungsvorgehen 212  
        7.2 Ergebnisse 215  
           7.2.1 Auswirkungen und Veränderungen 216  
           7.2.2 Kommunikative Validierung 216  
           7.2.3 Ergebnisse der Fragebögen 223  
     8. Fazit und selbstkritische Anmerkungen 225  
  TEIL IV DER BLICK AUF JUNGEN UND MÄNNERZENTRIERTE PRÄVENTION SEXUELLER GEWALT 230  
     1. Grundlagen von Prävention 232  
        1.1 Einführung: Historie, Begrifflichkeiten und Probleme 232  
           Begriffsbestimmung 233  
           Probleme von Prävention 234  
        1.2 Systematisierungsversuche 235  
        1.3 Modelle von Prävention 238  
        1.4 Methoden von Prävention 241  
     2. Prävention sexueller Gewalt gegen Frauen – ein allgemeiner Überblick 244  
        2.1 Einführung 244  
        2.2 Häufigkeitsverteilungen der Präventionsstrategien 245  
           Regionale Verteilung 245  
           Darstellungsformen 246  
           Historische Entwicklung 247  
           Methoden und Zielgruppen 248  
        2.3 Typische Methoden der Prävention sexueller Gewalt gegen Frauen 249  
           Traditionelle Vermeidungsstrategien 249  
           Informations- und Aufklärungsarbeit 250  
           Trainings 251  
           Soziokulturelle und soziostrukturelle Veränderungen 251  
           Zusammenfassung 253  
     3. Jungen- und männerzentrierte Prävention sexueller Gewalt 254  
        3.1 Jungenzentrierte Prävention 254  
           Einige Beispiele 255  
           Konzepte für die Schule 255  
           Zusammenfassung 256  
        3.2 Männerzentrierte Prävention 256  
           Gemischt- und eingeschlechtliche Gruppen 257  
           Der Ansatz von LONSWAY 257  
           Forschungsstand 258  
           Probleme der Evaluation 259  
           Vorschläge zur Implementierung von Präventionsprogrammen 259  
           Zusammenfassung 260  
        3.3 Umsetzung jungen- und männerzentrierter Ansätze in Deutschland 260  
           Umsetzung der Jungenarbeit 261  
           Umsetzung der Männerarbeit 261  
           Fazit 262  
        3.4 Schlußfolgerungen 262  
           Besondere Schwierigkeiten 262  
           Empfehlungen zur Motivationssteigerung 263  
           Fazit 264  
     4. Präventionsvorschläge der Teilnehmer 265  
        4.1 Das Vorgehen 265  
        4.2 Ergebnisse der Befragung: Präventionsziele 266  
           4.2.1 Sexuelle Gewalt im Fokus (Kategorie P5.1) 267  
           4.2.2 Sexualität im Fokus (Kategorie P5.2) 271  
           4.2.3 Gewaltlosigkeit im Fokus (Kategorie P5.3) 272  
           4.2.4 Soziale Kompetenzen im Fokus (Kategorie P5.4) 273  
           4.2.5 Werte im Fokus (Kategorie P5.5) 274  
           4.2.6 Das Verhältnis zu Frauen im Fokus (Kategorie P5.6) 274  
           4.2.7 Männerbilder im Fokus (Kategorie P5.7) 276  
           4.2.8 Die Gesellschaft im Fokus (Kategorie P5.8) 277  
           4.2.9 Der Machtaspekt im Fokus (Kategorie O6) 277  
           4.2.10 Sonstige Ansatzpunkte und Ziele (Kategorie P5.9) 278  
        4.3 Ergebnisse der Befragung: Spezielle Methoden 279  
           Methoden der Gesprächsführung und des pädagogischen Handelns (Kategorie P6.2) 279  
           Methoden der Informationsvermittlung und Aufklärung (Kategorie P6.4) 280  
           Methoden der Institutionalisierung (Kategorie P6.5) 281  
           Methoden, bei denen Wesen, Verhalten und Geschlecht der vermittelnden Personen im Vordergrund stehen ( Kategorien P6.1 und P6.3) 281  
        4.4 Die Nachinterviews 282  
           4.4.1 Bewertung der Vorschläge 283  
           4.4.2 Ergänzende Vorschläge der Teilnehmer 288  
        4.5 Zusammenfassung 288  
     5. Diskussion: Implikationen der Studie für die Prävention sexueller Gewalt gegen Frauen 292  
        5.1 Ableitung präventiver Strategien aus den protektiven Faktoren 292  
           Generelle Gewaltlosigkeit 292  
           Empathie 293  
           Frauenbild 294  
           Soziale Fertigkeiten 294  
           Weitgefaßtes Verständnis von sexueller Gewalt 294  
           Ätiologie-Konzept sexueller Gewalt 295  
           Paarkonzept 296  
           Alles eine Frage der Moral? 296  
           Zusammenfassung 297  
        5.2 Schlußfolgerungen 297  
           Vergleich der beiden methodischen Zugänge 298  
           Vergleich der Arbeit mit dem bisherigen Stand der Forschung und Literatur zu Prävention 299  
  TEIL V EIN BLICK AUF DAS WAS (OFFEN) BLEIBT 302  
     1. Zusammenfassung der Arbeit 304  
     2. Reflexive Analyse der Arbeit 311  
        2.1 Rückblick 311  
           Methodische Rückschau 311  
           Inhaltliche Rückschau 316  
        2.2 Ausblick: Künftige Forschungsfelder und Methoden 317  
           Protektive Faktoren 317  
           Jungen- und männerzentrierte Prävention sexueller Gewalt 318  
           „Sexuelle Gewaltlosigkeit“ 318  
  LITERATURVERZEICHNIS 320  

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